BIM im Bauwesen – wird modellbasiertes Arbeiten Pflicht?

Eine modellbasierte und integrierte Arbeitsweise hält in die verschiedenen Gewerke der Bauwirtschaft Einzug. Mit Building Information Modeling (BIM) steht den Planern und Ausführenden eine Methode zur Verfügung, welche Planungs-, Entwurfs-, Abstimmungs- und Überwachungsprozesse für alle Beteiligten transparenter und produktiver macht.

Der Einsatz von BIM wird im Rahmen einer neuen EU-Vergaberichtlinie in absehbarer Zeit zur Voraussetzung für öffentliche Aufträge. Wenn kleine und mittelständische Unternehmen durch dieses Verfahren nicht benachteiligt werden wollen, müssen sie bald auf diese neue Richtlinie reagieren.

Herr Jens Bille, Koordinator des Verbundprojektes eWorkBau, wird anhand eines praktischen Beispiels zeigen, was BIM bedeutet und welche Anforderungen sowie Vorteile mit dieser Arbeitsmethode im Bauwesen verbunden sind. Um kleinen und mittelständischen Unternehmen einen möglichen thematischen Einstieg aufzuzeigen, wurde im Rahmen des Projektes  eWorkBau ein webbasiertes Lehr-/Lernkonzept entwickelt, mit dem die BIM-basierte Arbeitsweise einfach erlernt und in der Praxis umgesetzt werden kann.

Im Anschluss wird Herr Teemu Nivell, Business Development Manager der Tekla GmbH, anhand eines Praxisbeispiels zeigen, wie verschiedene Gewerke innerhalb eines Bauprojekts auf ein 3D-Modell zugreifen können. Mit dem vorgestellten Tool BIMsight steht beispielsweise eine kostenfreie, mobil nutzbare und einfach zu erlernende Software zur Verfügung.

Nach den Vorträgen haben Sie in der anschließenden Diskussion die Möglichkeit herauszufinden, welche Vor- und Nachteile BIM bietet und wie Sie die Umstellung für Ihr Unternehmen organisieren können.

Die Veranstaltung ist kostenfrei, aufgrund der begrenzten Plätze bitten wir ausdrücklich um Anmeldung bis Freitag, 13. Februar 2015.

Datum

Jan 01 1970

Uhrzeit

12:00 am - 12:00 am
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