BIM&TGA Durchbrüche – Was sich ändert und Werkzeuge

BIM und Durchbruchsplanung

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■ Die herkömmliche Schlitz- und Durchbruchsplanung ist zeitraubend und insbesondere bei Planungsänderungen sehr fehleranfällig. Auch die Abstimmung zwischen den Planungsbeteiligten ist aufwendig und erfordert meist mehrere Plandurchläufe.
■ Die BIM-Planungsmethode rationalisiert Prozesse mithilfe verschiedener Automatismen und neuen Software-Werkzeugen für die Aussparungsplanung und Abstimmung, minimiert Fehlerquellen bei Änderungen und verbessert die Planungsqualität.
■ Trotz – oder gerade wegen der vielen Automatismen – sind gewissenhafte Kontrollen und Plausibilitäts-Checks aller Beteiligten unverzichtbar.

Aussparungen, wie Schlitze, Durchbrüche, Kanäle oder Nischen in Wänden, Böden oder Decken, dienen der Aufnahme oder Durchführung gebäudetechnischer Leitungen, Rohre oder Kanäle. Obwohl sie keine Bauteile im eigentlichen Sinn sind, gehören sie zu den besonders fehleranfälligen und daher abstimmungsintensiven Objekten der Bauplanung, weil sie den Architekt, Tragwerks- und TGA-Planer gleichermaßen betreffen und häufig mit deren Interessen kollidieren.

Zusätzlich zur Architektur, Statik und Gebäudetechnik haben Schlitze und Durchbrüche auch schall-, wärme- und brandschutztechnische Auswirkungen, bei der Trinkwasser-Installation kommen hygienische und bei der Elektro-Installation sicherheitstechnische Aspekte hinzu. Sowohl eine möglichst kollisionsfreie Planung als auch die Änderung von Aussparungen und daraus resultierende Folgeänderungen stellen deshalb hohe Anforderungen an eine kooperative Planung, insbesondere im Zusammenhang mit BIM.
Quelle und Weiterlesen: https://www.tga-fachplaner.de