Auslobung „EUROPA-CENTER Suhr BIM Preis“

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EUROPA-CENTER Suhr BIM Preis

Unter der Schirmherrschaft von
Frau Senatorin Dr. Dorothee Stapelfeld,
Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen der Freien und Hansestadt Hamburg
,

lobt die Professur für
„Digitales Integriertes Prozessmanagement – Planen
Building Information Modeling (BIM)“

an der HafenCity Universität Hamburg,
in Zusammenarbeit mit der EUROPA-CENTER Uwe Heinrich Suhr Stiftung,
dieses Jahr zum zweiten Mal den „EUROPA-CENTER Suhr BIM Preis“ aus.

Prämiert werden Bachelor- bzw. Masterarbeiten im Bereich BIM, die sich mit folgendem Thema beschäftigen:

Ressourceneffizienz und Nachhaltigkeit mit Building Information Modeling (BIM), unter besonderer Berücksichtigung des Bauens im Bestand

Building Information Modeling ermöglicht auf der Grundlage von digitalen Bauwerksmodellen ein konsistentes Informationsmanagement über den ganzen Lebenszyklus eines Bauwerks. Angesichts der Herausforderungen in Bezug auf Nachhaltigkeit und Umweltschutz, vor denen wir heute stehen, müssen auch diese Aspekte in Planung, Bau und Betrieb von Gebäuden Berücksichtigung finden.
Dies geschieht zunehmend auf der Grundlage der BIM-Methode, dabei aber vor allem mit Fokus auf den Neubau. Bei Projekten im Bestand werden Aspekte der Nachhaltigkeit noch zu wenig und erst recht nicht auf der Grundlage digitaler, modellbasierter Prozesse bearbeitet. Dies gilt ebenso für die Wechselwirkungen zwischen Bestand und Neubau auf Nachbarschaftsebene und die damit verbundenen Effekte.

Vor diesem Hintergrund richtet sich der EUROPA-CENTER Suhr BIM-Preis dieses Jahr speziell an hervorragende Studienarbeiten, die mit der BIM-Methode Themen der Nachhaltigkeit für
Erhalt, Umbau oder Betrieb von Gebäuden bearbeiten.

Folgende Aspekte können thematisiert werden:

  • Bestandserfassung und Datenübertragung in digitale Bauwerksinformationsmodelle,
  • Nachhaltigkeitsaspekte, wie z.B. CO2-Neutralität, Ressourceneffizienz, Müllvermeidung, etc.
  • Integration von Materialeigenschaften in Fach- und Teilmodelle
  • LCA-orientiertes Modellieren / Integration von LCA-Werten (Life-Cycle Assessment),
  • Integration von real-time Daten ins Modell (Einsatz von Sensorik),
  • Denkmalschutz,
  • Brandschutzplanung im Bestand,
  • Integration in ein CAFM-System (BIM2FM),
  • Wechselwirkung zwischen Bestand und Neubau

Die Stiftungsprofessur für Digitales Integriertes Prozessmanagement fokussiert sich auf die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit digitalen Planungswerkzeugen an der Schnittstelle zur Praxis: Planen – Bauen – Betreiben – Gesamtkoordination – Datenmanagement. Dabei spielt die Betrachtung von Prozessen und Abläufen im interdisziplinären Kontext eine wichtige Rolle und der mit der Digitalisierung einhergehende Wandel der Berufsbilder.

Von zentraler Bedeutung ist hierbei die praxisbezogene Vermittlung der kooperativen Arbeitsmethodik des Building Information Modeling (BIM) in Forschung und Lehre.

BIM wird in diesem Zusammenhang entsprechend der Definition aus dem Stufenplan „Digitales Planen und Bauen“ des Bundesministeriums für Verkehr und Digitale Infrastruktur vom Dezember 2015 verstanden:

„Building Information Modeling bezeichnet eine kooperative Arbeitsmethodik, mit der auf der Grundlage digitaler Modelle eines Bauwerks die für seinen Lebenszyklus relevanten Informationen und Daten konsistent erfasst, verwaltet und in einer transparenten Kommunikation zwischen den Beteiligten ausgetauscht oder für die weitere Bearbeitung übergeben werden.“

Quelle und weiterlesen: https://www.hcu-hamburg.de

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