Analyse von BIM-basierten Kollaborationswerkzeugen, Michael Dietl

Analyse von BIM-basierten Kollaborationswerkzeugen

Michael Dietl, Bachelor’s Thesis

Einführung und Motivation

Building Information Modeling beschreibt im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung im
Bauwesen einen Prozess, wonach sämtliche Projektbeteiligten kooridiniert an einem digitalen
Abbild eines Gebäudes zusammenarbeiten.
Anders als in Deutschland, wo die Einführung von Building Information Modeling (BIM) noch am Anfang steht, stellen Finnland, Singapur, die USA, Großbritannien und Australien die großen Vorreiter
diesbezüglich dar. Dabei beweisensich die jeweiligen Regierungen als dahinterstehende Antriebskräfte,  indem nationale BIM-Richtlinien, die quasi als Standardisierungswerkzeug dienen, ausgearbeitet worden sind. In Anlehnung an diese normierten Vorgaben wird eine BIM-basierte Projektabwicklung in den
genannten Staaten nämlich zum Teil schon seit Jahre n bei öffentlichen Bauvorhaben staatlich
vorgeschrieben. (Borrmann, Building Information Modeling, 2015)
So ist BIM zwar längst kein bloßes Konzept mehr, aber die konservative Einstellung der
Bauindustrie (v.a. in Deutschland) wird sich ohne konkrete Vorgaben und Anweisungen zur
Umsetzung von BIM in Form solch einer Richtlinie nicht ändern (Egger, Hausknecht, Liebich,
& Przybylo, 2013).
Zudem Bedarf es einem grunsätzlichen Umdenken in der Arbeitsweise über alle Phasen einer Projektrealisierung hinweg zu mehr Zusammenarbeit und Kommunikation.
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