Bayerischer Landtag – Schriftliche Anfrage zu BIM

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Anfrage des Abgeordneten Sebastian Körber FDP vom 15.12.2020

Status quo Building Information Modeling (BIM)

Auf internationaler Ebene hat sich die Abkürzung „BIM“ für Building Information Mo-deling als Oberbegriff für Arbeitsmethoden des Planens, Bauens und Betreibens von Bauwerken auf der Grundlage digitaler Technologien durchgesetzt.
Kern der Methode BIM ist die Entwicklung von dreidimensionalen Bauwerksmodellen aufbauend auf der gemeinsamen Erstellung und Verwaltung von digitalen Informationen in Bauprojekten. Die Bauwerksmodelle beinhalten vordefinierte Bauteile oder Platzhalter für Bauteile so-wie Räume. Sukzessive werden die Bauwerksmodelle mit geometrischen und anderen relevanten Informationen angereichert und verknüpft. Sie beschreiben z.B. Material, Kosten, Lebensdauer, umweltrelevante und sonstige Eigenschaften wie Schalldurch-lässigkeit oder Brandschutzmerkmale. Diese Informationen dienen als Datengrundlage während Planung, Realisierung, Betrieb und Unterhaltung der Bauwerke und erleich-tern damit wesentlich die Betrachtung des gesamten Lebenszyklus. Soll z.B. auch der Bauprozess abgebildet werden, kommt das Merkmal Zeit hinzu. Insoweit Kosten und Zeit zusätzlich zu den geometrischen Dimensionen betrachtet werden, spricht man von vier- bzw. fünfdimensionaler Planung. Auf der Grundlage der damit erzeugten Da-tensätze können Computerprogramme die Geometrie, aber auch andere gewünsch-te Aspekte des Bauwerks bzw. Bauprozesses sichtbar und auswertbar machen (vgl. www.bmvi.de).

Quelle und weiterlesen: http://www1.bayern.landtag.de

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