BIM ist nicht Mode sondern Realität

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Die aktuelle politische Entwicklung wird den gesamten Lebenszyklus bei der Planung von Gebäuden immer mehr ins Zentrum rücken. Anders gesagt: das baubegleitende Planen wird im Prozess des Planens und Bauens zurückgedräng

Kommentar von Alfred Waschl, Vorstandssprecher buildingSMART Austria

Damit bekommt die Methodik BIM neben den bekannten Treibern noch einen markanten Aspekt dazu. Gerade der Holzbau kann ein überproportionaler Nutznießer dieser Verschiebung sein. Dies gilt vor allem für den Modulbau, der sich in der Vergangenheit schon dadurch ausgezeichnet hat, dass viele Informationen (Daten) die das Material, Kosten oder den Liefertermin betrafen, vorhanden waren. Die Methodik BIM erlaubt es allen Gewerken an einem Modell zu arbeiten. So werden die Informationen (Daten) an einem Ort (Server) gebündelt. IFC (Industry Foundation Class) ist dabei ein offenes Dateiformat, das unterschiedliche Softwareprogramme bedienen kann.

Das heißt: eine modellierte Wand kennt ihre Abmessungen, ihre Position im Gebäude, wann sie eingesetzt wurde, was sie kostet, sie kennt ihre Einbauteile, das Material aus dem sie besteht, das damit verbundene Treibhauspotential, den Lambda Wert, die Brandschutzklasse, ihre Lebensdauer, ihren Oberflächenbelag, ihre Reinigungsfrequenz usw..

Aus der Fülle der Daten, können vom jeweiligen Planungsbeteiligten, die für ihn relevanten Daten abgefragt werden. Gerade die Nutzungsphase ist bisher oft unterbelichtet worden. Die Methodik BIM ermöglicht (verlangt) die frühzeitige Einbindung der Nutzeranforderungen (des Facility Managements).Building SMART Austria arbeitet zusammen mit dem Fachverband der Holzindustrie an einem umfangreichen Researchprojekt, das auch mit anderen EU Ländern zusammenarbeitet. Besondere Aufmerksamkeit bei diesem Projekt haben die einheitlichen Strukturen (Standards) der Material und Produktbeschreibung.

Quelle und weiterlesen: https://www.holzmagazin.com

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